Antijüdische Klischees im Forum der Linkspartei

13 09 2009
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Nachdem Sobottka selbst bei den Rechtsradikalen verlacht und teilweise aus deren Foren und Blog geworfen wurde, verlagerte er seine Anbiederungsversuche nach links. Erst schickte er Solidaritätsadressen an die NPD, dann erklärt er seine Sympathien für die LINKE. Im Linken-Forum auf sein Lob für den vorbestraften Rechtsradikalen Christian Bärthel angsprochen, wiederholt Sobottka dreist seine antijüdischen Klischees:

Christian Bärthel hat korrekterweise erklärt, dass es kein Zufall sein könne, dass die Juden stets und überall unter Verfolgungsdruck standen, was eine empirisch nachweisliche Tatsache ist. Die Begründung dafür ist auch einleuchtend: Die organisierten Juden bilden stets selbst elitäre Zirkel, versuchen im Grunde gar nicht, sich wirklich zu assimilieren, sondern streben überall stets eine Elitenstellung an. Das rechtfertigt keineswegs Auschwitz, schon gar nicht die SS-Morde an den Unterschicht-Juden in Polen und in der Sowjetunion, erklärt aber Hass auf jüdische Pfründenritter.

So dumm und widerlich solche Äußerungen auch sind – unbedacht äußert sie Sobottka nicht ausgerechnet in einem Forum der sogenannten Linkspartei. Die Wurzeln der Partei die DIE LINKE reichen bis in die DDR, das Parteivermögen der SED wurde zu einem nicht unerheblichen Teil übernommen. Die DDR aber betrieb nicht nur eine anti-israelische Politik, die offizielle Haltung wies überdies unübersehbare antisemitische Tendenzen auf.  Zwar entschuldigte sich die in Ost-Berlin befindliche Volkskammer kurz vor ihrer Auflösung bei den Israelis, aber die Schatten der Vergangenheit sind bis heute sichtbar – nämlich bei der Linkspartei.








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